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Pastorenwort zum 10.5.2020: Wir feiern wieder Gottesdienst!



Liebe Gemeinde,
Sie haben es sicherlich schon in den Medien gehört oder gesehen:
Die Corona-Virus Pandemie ist zurzeit soweit eingedämmt, dass auch Gottesdienste wieder möglich sind.

Vom 10. Mai an dürfen wir in Hamburg wieder Gottesdienst feiern!

Dies ist an sich schon einmal eine gute Nachricht, die viele freuen wird.

Allerdings: Da gegen das Virus immer noch kein Impfstoff vorhanden ist, müssen wir weiterhin vorsichtig miteinander umgehen.
Daher dürfen auch wir in der Kirche nur unter Auflagen feiern, die unser Kirchengemeinderat unter Beachtung der Handlungsempfehlungen der Nordkirche in St. Gabriel verantworten kann. Dazu zählen z.B. die Erstellung einer Kontaktdaten-Liste aller Gottesdienst-TeilnehmerInnen, um im Infektionsfall alle Betreffenden informieren zu können. Diese Liste wird nach 4 Wochen gelöscht.
Auch die Trennung zwischen Ein- und Ausgang gehört dazu, genau wie die unbedingte Beachtung des Abstandsgebotes in der Kirche. Maximal 50 Personen dürfen in unsere Kirche und geöffneten Gemeindesaal – dazu sind Sitzplätze im Abstand von 2 Metern gekennzeichnet.
Auch im Gottesdienst muss jetzt eine Nase-Mund-Maske getragen werden – Schutzmasken können wir bei Bedarf zur Verfügung stellen. Gesungen werden darf leider [!] nicht… - das Singen kann eine „virologische Schleuder“ darstellen, wodurch sich viele Menschen anstecken können.
Wir werden die Gottesdienste in der nächsten Zeit kürzer als sonst gewohnt halten – auch hier, um das Infektionsrisiko zu mindern.
Auf das Abendmahl verzichten wir vorsichtshalber bis auf Weiteres ganz.

All dies ist im Fluss und kann nach und nach verändert werden – je nachdem, wie sich alles weiterentwickelt.

Alle anderen Treffen, Kreise und Gruppen unterliegen zurzeit noch dem staatlichen Versammlungsverbot dürfen noch nicht wieder stattfinden.
Hier müssen wir alle Geduld aufbringen und Vorsicht walten lassen.


Das Kirchenbüro ist weiterhin nicht für den Publikumsverkehr geöffnet, aber zu den angegebenen Zeiten besetzt und telefonisch und per Mail erreichbar.
Sie können uns Pastoren gerne ansprechen, anrufen oder anmailen – unter den bekannten Auflagen treffen wir uns auch in diesen Zeiten mit Ihnen.

In diesem Sinne: Bleiben Sie behütet!!!

Ihre Pastoren Harald Ehlbeck und Sven Lundius

HERZLICH WILLKOMMEN IN ST. GABRIEL


Schön, dass Sie hier sind — vielen Dank für Ihren Besuch.
Wir möchten Ihnen auf unserer Website unsere Evangelisch-Lutherische Kirche in Hamburg-Barmbek vorstellen: Wann sind welche Gottesdienste? Was brauche ich für eine Taufe? Wir stellen Ihnen außerdem unsere Angebote, wie z.B. die Kita, unsere Ausflüge oder den Gesprächskreis vor.

Unsere Kirchengemeinde ist offen für alle Altersgruppen - wir laden Sie ein, St. Gabriel kennen zu lernen. Unsere Stärke ist der persönliche Kontakt.

Die Kirche samt Gemeindehaus und Kita befinden sich am Hartzlohplatz 17 (Verlängerung vom Hartzloh, nahe Bürgerhaus) in Barmbek-Nord.

Herzlichst Ihr
Pastor Sven Lundius, Pastor Harald Ehlbeck






KINDERKIRCHE IN ST. GABRIEL



KinderKirche – Neustart am Samstag, dem 5. September von 10 – 10.45 Uhr



Liebe Kinder und liebe Eltern,
lange durften wir uns wegen der Corona-Ansteckungsgefahr nicht in der KinderKirche treffen… .
Doch nach der Sommerpause ist langsam wieder einiges möglich – und so wollen wir es jetzt wieder am ersten Samstag im Monat versuchen:
Am Samstag, dem 5. September werden wir uns wieder zur KinderKirche unter Corona-Bedingungen in unserer Kirche treffen.
Mit Sicherheitsabstand auf den Kirchenbänken wollen wir miteinander Kindergottesdienst feiern und eine schöne Bibel-Bildergeschichte hören und sehen… .
Wir fangen erstmal ganz vorsichtig an und treffen uns zunächst nur 45 Minuten lang, das gemeinsame Spielen, Basteln und Essen muss dabei momentan noch entfallen.
Aber: Wir schauen, was wann wieder möglich ist.
Bitte achtet auf die Aushänge im Schaukasten!

Für das KiKi-Team Euer Pastor Sven Lundius



Kinderkirche für Kinder zwischen 4 - 10 Jahren



WO?
In der Kirche, am Hartzlohplatz 17

WANN?
Normalerweise jeden ersten Samstag im Monat
von 10 Uhr – 10.45 Uhr (außer in den Schulferien)
für Kinder aus dem Stadtteil zwischen 4 und 10 Jahren

Die nächsten Termine: 5. September und 7. November 2020


Erntedank am 27. September 2020 im Familiengottesdienst um 11 Uhr



Erntedank wollen wir - gerade auch in diesem Corona-Jahr – begehen!
Am 27. September möchten wir um 11 Uhr mit den KITA Kindern trotz Corona einen richtig schönen Familiengottesdienst feiern – und an Gottes schöne Schöpfung denken, die wir bewahren sollten.
Sollten im September noch die Corona-Auflagen u.a. mit der Personenbegrenzung im Gottesdienst bestehen, bitten wir um vorherige Anmeldung bei Pastor Sven Lundius,
Email: s.lundius@kirche-st-gabriel.de oder Tel: 0179 4685108.

Bitte beachten Sie die Aushänge im Schaukasten und auf unserer Website.

Ihre KITA und Pastor Sven Lundius

Die Corona Krise 2020… - nicht nur eine Krise für die Gesundheit, sondern für die Gesellschaft



Liebe Gemeinde,

seit dem 13. März 2020 sind wegen der Ansteckungsgefahr mit dem Corona-Virus Massenkurzarbeit, Entlassungen oder Schließungen notwendig geworden.
Neben dem gesundheitlichen Folgen sind aber auch gesellschaftliche und soziale Folgeprobleme aufgetaucht, die ich mir bis dahin - zumindest nicht in Hamburg - habe vorstellen können.
Dies ist in mir an einer Stelle besonders deutlich geworden:
Durch meine regionale Schulkooperationstelle bin ich als Pastor Mitglied im „Krisenreaktionskreis“ der STS Helmuth Hübener. So bekam ich über die Sozialarbeiterin der Schule Sabine Peters hautnah mit, wieviele Menschen allein im Schulbereich hier im doch eigentlich so reichen Hamburg ihr Leben sozusagen „auf Kante genäht haben“ und zusehen mussten, wie ihre Überlebenstaktik seit Mitte März in Folge der Corona-Maßnahmen buchstäblich zerrissen ist.
Denn: Durch die Schulschließungen fielen auch die [kostenlosen] Schulspeisungen für Kinder weg. Da auch viele Ämter ihren Publikumsverkehr eingestellt hatten und nur noch über Mail oder Telefon erreichbar waren, blieben buchstäblich die Ärmsten wieder auf der Strecke. Nicht wenige Familien wendeten sich daher an das Sorgentelefon der Schule und fragten nach Hilfe. Schulverein und Klassenkassen waren bald überfordert, so dass wir von der Kirche Hilfe anboten.
Denn: Als eine von wenigen Orten sind wir Kirchen bzw, deren PastorInnen auch in dieser Krise unter hygienischen Auflagen und gebührendem Sicherheitsabstand bei vorheriger Terminabsprache noch „analog“ erreich – und ansprechbar.

Seitdem habe ich über St. Gabriel in 4 Wochen fast 1000 Euro an Soforthilfen ausgegeben – für Familien, die sich buchstäblich kein Essen mehr kaufen konnten !!!
Auch das Hamburger Abendblatt hat von dieser Situation erfahren und die Lebensmittelgutschein-Aktion ins Leben gerufen, von der wir auch einige Gutscheine zur Weitergabe bekommen haben.

Aber manchmal hilft auch Geld nicht weiter:
Einige der Familien aus den IVK Klassen [Flüchtlingsklassen] der Schule waren erst seit kurzem in Deutschland und hatten z.B. keine Kleidung. Da sämtliche Geschäfte und auch Kleiderkammern aber wegen der Ansteckungsgefahr geschlossen hatten, haben Frau Peters und ich eine improvisierte Kleiderspendenaktion ins Leben gerufen, durch die die bedürftigen Familien im Schulbüro zumindest etwas Tragbares bekommen konnten.
So ist in dieser Krise für mich sehr bald der gesundheitliche Aspekt mehr und mehr verblasst – vor den psycho-sozialen Auswirkungen auf die Menschen.
Als Kirche und als Christenmenschen ist es Teil unseres Glaubens, auch und besonders an den Nächsten zu denken und auch praktisch zu helfen…. – und das werden wir mit unseren Möglichkeiten auch weiterhin tun.
Aber: Je länger diese Krise dauert, desto mehr komme ich zu der Auffassung, dass wir nach dieser Pandemie gesellschaftlich dringend in eine andere, sozialere Richtung steuern müssen.
Dazu gehört z.B. auch, dass der Beifall für unsere systemrelevanten HelferInnen nach dieser Krise auch in einer finanzielle Wertschätzung sichtbar werden muss.
Dann hätten wir aus dem Frühjahr 2020 auch gesellschaftlich etwas gelernt… .

Ihr Pastor Sven Lundius

Hoffnungsläuten – Innehalten und Beten am Mittag



Mittags um 12 Uhr läuten die Glocken – Zeichen der Hoffnung in schwerer Zeit. Denk an das, was dich tröstet und stärkt. Bitte für die Menschen, die Kraft brauchen!



Halte inne, denk an das, was dich tröstet und stärkt.
Bitte für die Menschen, die Kraft brauchen!


Die Bischöfinnen und Bischöfe der Nordkirche rufen zu einer nordkirchenweiten Aktion auf. In ganz Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern sollen mittags um 12 Uhr die Glocken läuten, als Zeichen der Hoffnung in schwerer Zeit.

Glocken rufen Christen seit vielen Jahrhunderten zum Gebet.
In dieser Zeit können sie zum Erinnerungsruf für alle werden, sich einmal am Tag Zeit zu nehmen, um in sich zu gehen und neue Hoffnung und Kraft zu schöpfen.
Die Glocken erinnern: Es ist an der Zeit, sich zu besinnen auf das, was tröstet und stärkt und uns weiterträgt angesichts dieser globalen Krise. Es ist gut, ein Ritual zu haben, das uns erinnert: Wir gehören zusammen!
Das uns fragt: Was ist jetzt wichtig?

Glocken erreichen die Ohren und Herzen sehr vieler Menschen auch bei Ausgangsbeschränkungen; auch, wenn sie einsam in Pflegeheimen und Krankenhäusern liegen; auch, wenn sie allein in ihren Wohnungen sitzen.
Sie wollen Verbundenheit stärken, Trost und Hoffnung spenden.
Die kürzeste Definition von Religion ist: Sich zurückbinden an das, was trägt und hält!

Gebetsvorschläge Hoffnungsläuten als PDF


Weitere Informationen:
http://aktuell.nordkirche.de
#hoffnungsläuten

Neue Wege wegen Corona: Video-Andachten in St Gabriel



Als am 13. März auch die Kirchen geschlossen und alle Veranstaltungen abgesagt wurden, um das Corona-Virus einzudämmen, haben auch wir in St. Gabriel neue Wege finden müssen, um Menschen zu erreichen.
Dank Sven-Jörnsen Wolf, Fabian Klein und Stephan Matzen, die uns mit ihren IT-Kenntnissen und Technik sehr geholfen haben, konnten wir innerhalb einer Woche ein ganz neues Format für St Gabriel entwickeln:
Die Audio- und Video-Andachten auf unserer Website.
Getreu dem Motto „Sie dürfen nicht zu uns kommen – dann kommen wir zu Ihnen!“ haben wir seitdem zwei persönliche Pastorenworte, zwei Audio-Andachten, ein Karfreitagskonzert und sieben Video-Andachten unter www.kirche-st-gabriel.de
ins Internet gestellt, wo sie über einen Link via YOU TUBE abgerufen werden können.
Auch dank der Kreativität unserer Kantorin Katja Zill sind diese Filme auch musikalisch durchaus hörenswert geworden.
Die vielen Rückmeldungen und die doch sehr respektablen „Klicks“ haben uns nun dazu bewogen, aus einer Notlösung eine echte Ergänzung unseres Angebotes zu sehen.
Und: Da wir auch weiterhin wegen der Corona-Auflagen mit Einschränkungen z.B. bei den zur Verfügung stehenden Gottesdienstplätzen rechnen müssen, denken wir daran, größere Gottesdienste zukünftig auch digital aufzunehmen und für Interessierte ins Netz zu stellen.

So bringt uns Corona auf neue Wege.

Ihre Pastoren Sven Lundius und Harald Ehlbeck


Video-Andachten



Sie dürfen nicht zu uns in die Kirche? Wir kommen zu Ihnen!


Nun, auch wir dürfen in diesen Corona-Zeiten nicht direkt zu Ihnen nach Hause, auch wir lieben unser Leben, aber wir kommen mit unseren Gedanken und Gebeten:
Unter Video-Andachten werden ab Sonntag, den 22. März aktuelle Video-Andachten eingestellt, die in unserer Kirche aufgezeichnet wurden.
Gleichzeitig legen wir am Kircheneingang Ausdrucke dieser Andachten für den Hausgebrauch aus. Die können Sie gerne mitnehmen, um zu Hause Andacht zu feiern. Denn: In Gedanken sind wir auch in diesen Zeiten im Gebet vereint!

Bleiben Sie behütet!
Ihre Kirchengemeinde St. Gabriel
Die Kirche kann leider zurzeit nicht geöffnet werden.

OFFENE KIRCHE



Die Kirche ist immer während der Bürozeiten und darüber hinaus offen für Besucher - schauen Sie gern einfach vorbei, und entfliehen Sie der Hektik des Alltags für eine Weile. Nehmen Sie Platz, zünden Sie eine Kerze an und lassen Sie den Kirchraum auf sich wirken.


DIE TAGESLOSUNG



Losung und Lehrtext für Montag, 21. September 2020:



Ich liege gefangen und kann nicht heraus, mein Auge vergeht vor Elend. HERR, ich rufe zu dir täglich.
Psalm 88,9-10

Jesus betet: Ich bitte nicht, dass du sie aus der Welt nimmst, sondern dass du sie bewahrst vor dem Bösen.
Johannes 17,15
Zur Kenntnis genommen

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