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Absage aller Präsenzgottesdienste bis auf weiteres - Offene Kirche


Der Kirchengemeinderat hat schweren Herzens beschlossen, angesichts der extrem gestiegenen Infektionszahlen alle Gottesdienste bis einschließlich 14. Februar abzusagen.
Auch wenn in dieser gesundheitlichen und gesellschaftlichen Ausnahmesituation das Feiern von Gottesdiensten viel Mut und Kraft geben würde, so erfüllt uns die gefährliche Infektionslage in Hamburg mit zu großer Sorge um das Wohlergehen der Menschen in unserer Gemeinde und unserer MitarbeiterInnen.

Offene Kirche in St. Gabriel geht zu den vorgesehenen Gottesdienstzeiten auch im März vorerst weiter


Wegen der immer noch geltenden Infektionslage müssen wir die Gottesdienste weiterhin absagen - nun bis einschließlich 14. März.
Unser Angebot der OFFENEN KIRCHE zum persönlichen Gebet und Gespräch werden wir aber weiterführen.
Einer unserer Pastoren wird zu den folgenden Zeiten in der Kirche sein:

Sonntag, den 07.03.2021: 10 - 12 Uhr
Sonntag, den 14.03.2021: 10 - 12 Uhr

Danach sehen wir weiter und entscheiden, ob wir wieder Präsenzgottesdienste verantworten können.
Ihr Kirchengemeinderat von St. Gabriel

HERZLICH WILLKOMMEN IN ST. GABRIEL


Schön, dass Sie hier sind — vielen Dank für Ihren Besuch.
Wir möchten Ihnen auf unserer Website unsere Evangelisch-Lutherische Kirche in Hamburg-Barmbek vorstellen: Wann sind welche Gottesdienste? Was brauche ich für eine Taufe? Wir stellen Ihnen außerdem unsere Angebote, wie z.B. die Kita, unsere Ausflüge oder den Gesprächskreis vor.

Unsere Kirchengemeinde ist offen für alle Altersgruppen - wir laden Sie ein, St. Gabriel kennen zu lernen. Unsere Stärke ist der persönliche Kontakt.

Die Kirche samt Gemeindehaus und Kita befinden sich am Hartzlohplatz 17 (Verlängerung vom Hartzloh, nahe Bürgerhaus) in Barmbek-Nord.

Herzlichst Ihr
Pastor Sven Lundius, Pastor Harald Ehlbeck






Offene Kirche



In unserer Kirche St. Gabriel hatten wir uns, wie viele andere Kirchen, recht kurzfristig dafür entschieden, dass wir ab Heilig Abend, erst gedacht bis zum Sonntag, den 10.01., dann bis zum 31.01.2021 einschließlich, leider keine Gottesdienste vor Ort feiern können, weil die Unsicherheit wegen Corona auch für uns zu hoch war.

Allerdings wollten wir nicht alles ausfallen lassen und haben uns dafür entschieden, eine "Offene Kirche", normalerweise am Sonntag von 10 -12 Uhr, anzubieten.
Es läuft Musik im Hintergrund, zur Zeit des Schreibens dieses Artikels ist unser dieses Jahr besonders schöne Tannenbaum noch in der Kirche wie auch unsere Krippen, die Kerzen sind angezündet. Natürlich ist auch die Heizung an und einer von uns Pastoren ist immer da.

Die "Offene Kirche" ist von unserem KüsterInnenteam wie sonst, zur Zeit unter Corona-Bedingungen, gut vorbereitet, deswegen gerne an dieser Stelle ein ganz besonderes Danke schön an unsere ehrenamtlichen KüsterInnnen.

Unser Angebot wird seitdem gut angenommen. Am Heiligen Abend kamen ca. 40 Menschen zu uns, seitdem sind es ca. 15-20 Personen, die zur Gottesdienstzeit unsere "Offene Kirche" aufsuchen, in der Coronasituation viel überschaubarer als sonst bei den bei uns gut besuchten Gottesdiensten.

Die "Offene Kirche" zeigt, was manchmal zu kurz kommt, gerade auch in der Weihnachtszeit, wie letztlich zu jeder Zeit. Weihnachten ist ganz zentral eine Zeit der Besinnung, die wir Menschen auch sonst im Alltag immer wieder brauchen, damit unsere Seele ankommt bzw. manchmal nachkommen kann. Dafür sind unsere Kirchen besondere, heilige Orte. Häufig gibt es während der Gottesdienste Gespäche mit uns Pastoren, ich finde, das ist ebenfalls Gottesdienst.

Viele Menschen, mit denen wir sprechen, freuen sich, dass wir die "Offene Kirche" anbieten.
Es ist gut, sich immer wieder neue Wege, jetzt in der Coronazeit, zu überlegen, wie wir Kirche lebendig gestalten können.

Der Theologe Fulbert Steffensky sagte einmal so treffend: Es ist die Aufgabe der Christinnen und Christen am Aufbau der Träume zu helfen. So lasst uns bauen.

Zudem haben wir das Glück, dass wir in unserer Mitte jemanden haben, der mit uns Pastoren, unserer Kirchenmusikerin, Teilen unseres Chors und anderen Video-Andachten seit Beginn der Coranazeit ab März 2020 aufnimmt, die eine sehr gute Qualität haben und von Menschen verschiedenster Konfessionen und Religionen bzw. Lebenseinstellungen angeschaut werden. Zuletzt haben wir Video-Aufnahmen zum Heiligen Abend produziert.

Die Christvesper mit Pastor Ehlbeck und die Christmette mit Pastor Lundius sind hier auf unserer Website abrufbar.
Für die Kinder ist „Der kleine Stern“, eine Bild-Ton-Geschichte, ebenfalls dort zu finden.

Bei allem, was wir für unsere Kirche jetzt in der Coronasituation verändert haben und wovon sicherlich einiges bleibt, freuen wir uns wieder auf die Gottesdienste vor Ort und auch auf die Gemeinschaft beim Kirchencafe danach.

Auf jeden Fall: Herzlich willkommen in St. Gabriel!
Ihr Pastor Harald Ehlbeck


Projekt ZUsammenKUNFT


Für ein nachhaltiges Barmbek – der Podcast


Der Podcasts vom Bügrerhaus Barmbek zum Thema "Nachhaltigkeit" mit einigen Institutionen aus dem Stadtteil.
Für St. Gabriel spricht Pastor Lundius ganz zu Beginn:
Zum Podcast

Gottesdienst zum Weltgebetstag aus Vanuatu „Worauf bauen wir“



Zeit: Freitag, 05. März 2021, 18.00 Uhr


Ort: Kreuzkirche Alt-Barmbek, Wohldorfer Straße 30, 22081 Hamburg

Alternative zum Gottesdienst:


„Weltgebetstag to go“:
Sie holen sich eine Tüte mit der Gottesdienstordnung und einigen Überraschungen ab und schauen sich um 19 Uhr den zentralen Gottesdienst auf Bibel-TV an.
Zeit: Abholung der „Weltgebetstag to go“-Tüte möglich am 28.2., 10 - 11 Uhr in einer der vier Gemeinden oder am 5.3. ab 18 Uhr in der Kreuzkirche (Adresse: s.o.)


Weil die Frauen in Vanuatu und weltweit auf uns zählen!



Riesengroß war die Freude, als Vanuatu den Zuschlag bekam, den Weltgebetstag 2021 auszurichten… denn ihr Land ist kaum bekannt, und über das Schicksal der Frauen dort weiß kaum jemand hier in Europa.
Vanuatu, ein Inselstaat im Pazifischen Ozean, ist eines der letzten Paradiese der Erde. Die Landschaft ist traumhaft schön, es ist warm, botanisch und klimatisch ein
Südseetraum. Doch daneben leidet Vanuatu von allen Ländern der Erde am stärksten unter den Veränderungen des Klimawandels. Zyklone, Tsunamis, auch Vulkanausbrüche bedrohen die ungeschützten Inseln. Die Korallenriffe vor den Küsten bleichen und sterben, der Meeresspiegel steigt, versalzt Felder und überspült Friedhöfe. Die Ni-Vanuatu – so nennen sich die Menschen dort selbst – möchten, dass wir davon wissen und unseren Lebensstil ändern, damit ihre Heimat nicht untergeht.
Außerdem gibt es in Vanuatu ein erschreckend hohes und heftiges Ausmaß an Gewalt gegen Frauen und Kinder. Frauen haben zwar das Wahlrecht, es sitzt jedoch keine einzige Frau im Parlament. Die Männer dominieren Wirtschaft, Politik, Justiz, Polizei und Militär.
Auch darüber hört man wenig – weder in Vanuatu noch weltweit.
Worauf bauen wir? Das ist das Thema des Weltgebetstags 2021. Die Frage spricht uns unmittelbar an – im Blick auf Vanuatu, auch im Blick auf die Corona-Pandemie.
Jesus sagt: Baut auf mein Wort, dann wird euer Haus in Stürmen bestehen. Ducke dich nicht weg, sondern zeig deine Würde und Kraft.
Dieses Bild passt auf das gebeutelte Vanuatu in seinem Kampf ums Überleben und für Klimagerechtigkeit ebenso wie für den Kampf der Frauen um Anerkennung und körperliche
Unversehrtheit in Vanuatu.
Trotz bzw. mit Corona wird bei uns vor Ort der Weltgebetstag gefeiert: s. unsere Ankündigung oben.
Zudem wird ein Gottesdienst am 5. März um 19 Uhr auf Bibel-TV und auf YouTube (Link findet sich z.B. auf www.ekkw-weltgebetstag.de ) ausgestrahlt.
Die Frauen in Vanuatu zählen auf uns – und nicht nur sie!
Der Weltgebetstag hat über 100 Projekte bewilligt, in denen Partnerorganisationen rund um die Erde Frauen und Mädchen stärken. Diese Gelder werden normalerweise durch die Kollekte und den Materialverkauf erwirtschaftet. In diesem Jahr ist der Materialverkauf um 50% eingebrochen – jetzt hoffen alle auf Ihre Spende, damit diese wichtige Arbeit weitergehen kann.
Unter folgender Kontonummer können Sie spenden:
Weltgebetstag der Frauen – Deutsches Komitee e.V.
Evangelische Bank EG, Kassel
IBAN: DE60 5206 0410 0004 0045 40
BIC: GENODEF1EK1








Samstagsmusik St. Gabriel



UPDATE: Absage des Konzertes am 13.3.21


Leider müssen wir das am 13. März geplante erste Samstagskonzert wegen der Infektionslage absagen.
Wir bitten um Ihr Verständnis, der KGR

Ab März 2021 wird zum zweiten Mal die Konzertreihe „Samstagsmusik in St. Gabriel“ stattfinden.
Die Reihe beinhaltet in diesem Jahr wieder fünf Konzerte, die einmal monatlich am Samstag um 11 Uhr beginnen und 45 Minuten dauern. Im vergangenen Jahr mussten wegen der Corona-Pandemie ja leider einige Termine abgesagt werden. Umso mehr hoffen wir, dass diesmal alle Konzerte wie geplant durchgeführt werden können.
Bitte informieren Sie sich vor den Veranstaltungen auf unserer Website www.kirche-st-gabriel.de, ob und unter welchen Bedingungen das jeweilige Konzert stattfinden kann.
Der Eintritt ist frei. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Ihre Kantorin Katja Britze

Bleibt behütet


Auswirkungen des Lockdowns



Wegen des erneuten verschärften Lockdowns und aller damit verbundenen Einschränkungen dürfen vorläufig keine Veranstaltungen stattfinden.
Bleiben Sie behütet!
Ihre Kirchengemeinde St Gabriel

Hoffnungsläuten – Innehalten und Beten am Mittag



Mittags um 12 Uhr läuten die Glocken – Zeichen der Hoffnung in schwerer Zeit. Denk an das, was dich tröstet und stärkt. Bitte für die Menschen, die Kraft brauchen!



Halte inne, denk an das, was dich tröstet und stärkt.
Bitte für die Menschen, die Kraft brauchen!


Die Bischöfinnen und Bischöfe der Nordkirche rufen zu einer nordkirchenweiten Aktion auf. In ganz Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern sollen mittags um 12 Uhr die Glocken läuten, als Zeichen der Hoffnung in schwerer Zeit.

Glocken rufen Christen seit vielen Jahrhunderten zum Gebet.
In dieser Zeit können sie zum Erinnerungsruf für alle werden, sich einmal am Tag Zeit zu nehmen, um in sich zu gehen und neue Hoffnung und Kraft zu schöpfen.
Die Glocken erinnern: Es ist an der Zeit, sich zu besinnen auf das, was tröstet und stärkt und uns weiterträgt angesichts dieser globalen Krise. Es ist gut, ein Ritual zu haben, das uns erinnert: Wir gehören zusammen!
Das uns fragt: Was ist jetzt wichtig?

Glocken erreichen die Ohren und Herzen sehr vieler Menschen auch bei Ausgangsbeschränkungen; auch, wenn sie einsam in Pflegeheimen und Krankenhäusern liegen; auch, wenn sie allein in ihren Wohnungen sitzen.
Sie wollen Verbundenheit stärken, Trost und Hoffnung spenden.
Die kürzeste Definition von Religion ist: Sich zurückbinden an das, was trägt und hält!

Gebetsvorschläge Hoffnungsläuten als PDF


Weitere Informationen:
http://aktuell.nordkirche.de
#hoffnungsläuten

Pastorenwort zum 10.5.2020


Wir feiern wieder Gottesdienst!



Liebe Gemeinde,
Sie haben es sicherlich schon in den Medien gehört oder gesehen:
Die Corona-Virus Pandemie ist zurzeit soweit eingedämmt, dass auch Gottesdienste wieder möglich sind.
Vom 10. Mai 2020 an dürfen wir in Hamburg wieder Gottesdienst feiern!
Dies ist an sich schon einmal eine gute Nachricht, die viele freuen wird.

Allerdings: Da gegen das Virus immer noch kein Impfstoff vorhanden ist, müssen wir weiterhin vorsichtig miteinander umgehen.
Daher dürfen auch wir in der Kirche nur unter Auflagen feiern, die unser Kirchengemeinderat unter Beachtung der Handlungsempfehlungen der Nordkirche in St. Gabriel verantworten kann.
Dazu zählen z.B. die Erstellung einer Kontaktdaten-Liste aller Gottesdienst-TeilnehmerInnen, um im Infektionsfall alle Betreffenden informieren zu können. Diese Liste wird nach 4 Wochen gelöscht.
Auch die Trennung zwischen Ein- und Ausgang gehört dazu, genau wie die unbedingte Beachtung des Abstandsgebotes in der Kirche. Maximal 50 Personen dürfen in unsere Kirche und geöffneten Gemeindesaal – dazu sind Sitzplätze im Abstand von 2 Metern gekennzeichnet.
Auch im Gottesdienst muss jetzt eine Nase-Mund-Maske getragen werden – Schutzmasken können wir bei Bedarf zur Verfügung stellen. Gesungen werden darf leider [!] nicht… - das Singen kann eine „virologische Schleuder“ darstellen, wodurch sich viele Menschen anstecken können.
Wir werden die Gottesdienste in der nächsten Zeit kürzer als sonst gewohnt halten – auch hier, um das Infektionsrisiko zu mindern.
Auf das Abendmahl verzichten wir vorsichtshalber bis auf Weiteres ganz.
All dies ist im Fluss und kann nach und nach verändert werden – je nachdem, wie sich alles weiterentwickelt.
Alle anderen Treffen, Kreise und Gruppen unterliegen zurzeit noch dem staatlichen Versammlungsverbot dürfen noch nicht wieder stattfinden.
Hier müssen wir alle Geduld aufbringen und Vorsicht walten lassen.

Das Kirchenbüro ist weiterhin nicht für den Publikumsverkehr geöffnet, aber zu den angegebenen Zeiten besetzt und telefonisch und per Mail erreichbar.
Sie können uns Pastoren gerne ansprechen, anrufen oder anmailen – unter den bekannten Auflagen treffen wir uns auch in diesen Zeiten mit Ihnen.

In diesem Sinne: Bleiben Sie behütet!!!
Ihre Pastoren Harald Ehlbeck und Sven Lundius

Die Corona Krise 2020...


... nicht nur eine Krise für die Gesundheit, sondern für die Gesellschaft



Liebe Gemeinde,
seit dem 13. März 2020 sind wegen der Ansteckungsgefahr mit dem Corona-Virus Massenkurzarbeit, Entlassungen oder Schließungen notwendig geworden.
Neben dem gesundheitlichen Folgen sind aber auch gesellschaftliche und soziale Folgeprobleme aufgetaucht, die ich mir bis dahin - zumindest nicht in Hamburg - habe vorstellen können.
Dies ist in mir an einer Stelle besonders deutlich geworden:
Durch meine regionale Schulkooperationstelle bin ich als Pastor Mitglied im „Krisenreaktionskreis“ der STS Helmuth Hübener. So bekam ich über die Sozialarbeiterin der Schule Sabine Peters hautnah mit, wieviele Menschen allein im Schulbereich hier im doch eigentlich so reichen Hamburg ihr Leben sozusagen „auf Kante genäht haben“ und zusehen mussten, wie ihre Überlebenstaktik seit Mitte März in Folge der Corona-Maßnahmen buchstäblich zerrissen ist.
Denn: Durch die Schulschließungen fielen auch die [kostenlosen] Schulspeisungen für Kinder weg. Da auch viele Ämter ihren Publikumsverkehr eingestellt hatten und nur noch über Mail oder Telefon erreichbar waren, blieben buchstäblich die Ärmsten wieder auf der Strecke. Nicht wenige Familien wendeten sich daher an das Sorgentelefon der Schule und fragten nach Hilfe. Schulverein und Klassenkassen waren bald überfordert, so dass wir von der Kirche Hilfe anboten.
Denn: Als eine von wenigen Orten sind wir Kirchen bzw, deren PastorInnen auch in dieser Krise unter hygienischen Auflagen und gebührendem Sicherheitsabstand bei vorheriger Terminabsprache noch „analog“ erreich – und ansprechbar.

Seitdem habe ich über St. Gabriel in 4 Wochen fast 1000 Euro an Soforthilfen ausgegeben – für Familien, die sich buchstäblich kein Essen mehr kaufen konnten !!!
Auch das Hamburger Abendblatt hat von dieser Situation erfahren und die Lebensmittelgutschein-Aktion ins Leben gerufen, von der wir auch einige Gutscheine zur Weitergabe bekommen haben.

Aber manchmal hilft auch Geld nicht weiter:
Einige der Familien aus den IVK Klassen [Flüchtlingsklassen] der Schule waren erst seit kurzem in Deutschland und hatten z.B. keine Kleidung. Da sämtliche Geschäfte und auch Kleiderkammern aber wegen der Ansteckungsgefahr geschlossen hatten, haben Frau Peters und ich eine improvisierte Kleiderspendenaktion ins Leben gerufen, durch die die bedürftigen Familien im Schulbüro zumindest etwas Tragbares bekommen konnten.
So ist in dieser Krise für mich sehr bald der gesundheitliche Aspekt mehr und mehr verblasst – vor den psycho-sozialen Auswirkungen auf die Menschen.
Als Kirche und als Christenmenschen ist es Teil unseres Glaubens, auch und besonders an den Nächsten zu denken und auch praktisch zu helfen…. – und das werden wir mit unseren Möglichkeiten auch weiterhin tun.
Aber: Je länger diese Krise dauert, desto mehr komme ich zu der Auffassung, dass wir nach dieser Pandemie gesellschaftlich dringend in eine andere, sozialere Richtung steuern müssen.
Dazu gehört z.B. auch, dass der Beifall für unsere systemrelevanten HelferInnen nach dieser Krise auch in einer finanzielle Wertschätzung sichtbar werden muss.
Dann hätten wir aus dem Frühjahr 2020 auch gesellschaftlich etwas gelernt… .

Ihr Pastor Sven Lundius

Neue Wege wegen Corona: Video-Andachten in St Gabriel



Als am 13. März auch die Kirchen geschlossen und alle Veranstaltungen abgesagt wurden, um das Corona-Virus einzudämmen, haben auch wir in St. Gabriel neue Wege finden müssen, um Menschen zu erreichen.
Dank Sven-Jörnsen Wolf, Fabian Klein und Stephan Matzen, die uns mit ihren IT-Kenntnissen und Technik sehr geholfen haben, konnten wir innerhalb einer Woche ein ganz neues Format für St Gabriel entwickeln:
Die Audio- und Video-Andachten auf unserer Website.
Getreu dem Motto „Sie dürfen nicht zu uns kommen – dann kommen wir zu Ihnen!“ haben wir seitdem zwei persönliche Pastorenworte, zwei Audio-Andachten, ein Karfreitagskonzert und sieben Video-Andachten unter www.kirche-st-gabriel.de
ins Internet gestellt, wo sie über einen Link via YOU TUBE abgerufen werden können.
Auch dank der Kreativität unserer Kantorin Katja Zill sind diese Filme auch musikalisch durchaus hörenswert geworden.
Die vielen Rückmeldungen und die doch sehr respektablen „Klicks“ haben uns nun dazu bewogen, aus einer Notlösung eine echte Ergänzung unseres Angebotes zu sehen.
Und: Da wir auch weiterhin wegen der Corona-Auflagen mit Einschränkungen z.B. bei den zur Verfügung stehenden Gottesdienstplätzen rechnen müssen, denken wir daran, größere Gottesdienste zukünftig auch digital aufzunehmen und für Interessierte ins Netz zu stellen.

So bringt uns Corona auf neue Wege.

Ihre Pastoren Sven Lundius und Harald Ehlbeck



Die Kirche kann leider zurzeit nicht geöffnet werden.

OFFENE KIRCHE



Die Kirche ist immer während der Bürozeiten und darüber hinaus offen für Besucher - schauen Sie gern einfach vorbei, und entfliehen Sie der Hektik des Alltags für eine Weile. Nehmen Sie Platz, zünden Sie eine Kerze an und lassen Sie den Kirchraum auf sich wirken.


DIE TAGESLOSUNG



Losung und Lehrtext für Sonntag, 7. März 2021:



So mache dich auf und predige ihnen alles, was ich dir gebiete.
Jeremia 1,17

Wir predigen nicht uns selbst, sondern Jesus Christus, dass er der Herr ist.
2.Korinther 4,5
Zur Kenntnis genommen

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